Rastereinbauleuchte

rastereinbauleuchte kategorieBereits seit Jahrzehnten gehört die Rastereinbauleuchte zu den bevorzugten Beleuchtungslösungen für Büro- und Arbeitsräumen. Zusätzlich finden sich solche Leuchten oft in Garagen, in Kellerräumen, in Labors sowie in privat und gewerblich genutzten Werkstätten. Dies allein zeigt, wie vielseitig eine Rastereinbauleuchte verwendbar ist und wie überzeugend ihre zahlreichen Vorteile auf den Anwender wirken. Überzeugen Sie sich selbst!

 



Im Wandel der Zeit haben sich auch Rastereinbauleuchten verändert. Nicht so sehr in Bezug auf Ihre Optik, sondern vielmehr im Hinblick auf moderne und energiesparende Leuchtmittel sowie hinsichtlich der eingesetzten Materialien. Die Rastereinbauleuchte ermöglicht heute wie vor einigen Jahrzehnten einer hervorragende Ausleuchtung häufig genutzter Bereiche.

 

Form, Aufbau und Komponenten einer Rastereinbauleuchte

Der Name von Rastereinbauleuchten kann auf zwei Arten interpretiert werden. Um dies zu verstehen, muss man zunächst den Aufbau und die Form einer solchen Leuchte genauer betrachten. Dei Form einer Rastereinbauleuchte ist entweder rechteckig oder quadratisch. Die jeweiligen Kantenlängen sind dabei stets so gewählt, dass sie kompatibel mit den am häufigsten zum Einsatz kommenden Einbaumaßen bei abgehängten Decken übereinstimmen. Dazu zählen zum Beispiel Kassettendecken. Entsprechend haben quadratische Rastereinbauleuchten oft eine Kantenlänge von 600 bis 620, sodass ihr Einbaumaß dem einer einzelnen Kassette entspricht. Rechteckige Leuchten hingegen sind oft 1.200 mm lang, entsprechen damit also zwei Kassetten.

Die Breite einer solchen Rastereinbauleuchte liegt meist bei rund 30 bis 35 cm. Eine Rastereinbauleuchte besteht aus dem Leuchtenkörper, dem darin verwendeten Leuchtmittel sowie den auf den auf dem Gehäuse sitzenden Reflektoren. Diese sind ebenfalls rasterförmig angebracht. wodurch der Name ebenfalls erklärt werden kann. In speziellen Fällen kommen weitere Komponenten hinzu. So sind zum Beispiel Rastereinbauleuchten mit transparenten Kunststoffabdeckungen für den Einsatz speziell in Feuchträumen erhältlich.

 

Häufig für Rastereinbauleuchten verwendete Materialien

Die einzelnen Komponenten einer Rastereinbauleuchte sind in der Regel aus verschiedenen Materialien gefertigt. Der Leuchtenkörper bzw. das Gehäuse der Leuchte bestehen klassischerweise aus lackiertem bzw. eloxierten Metallblech. Hierfür verwendet man zum Beispiel Stahl- oder Aluminiumbleche. Um Gewicht zu sparen und dadurch den Einsatz an Decken mit geringer Tragfähigkeit zu erlauben, ist der Leuchtenkörper einer Rastereinbauleuchte mitunter aus Kunststoff in schlagfester Ausführung gefertigt. Anders sieht es mit den Reflektoren aus. Diese sind nahezu immer aus Kunststoff hergestellt. Sie sind verchromt oder matt silbern, um maximale Reflexionsfähigkeit zu erhalten. Dies trägt dazu bei, das man mit einer Rastereinbauleuchte selbst größere Räume stets gleichmäßig und hell ausleuchtet.

 

Anschluss und Montage der Rastereinbauleuchte

Wie jede Leuchte schließt man eine Rastereinbauleuchte mit drei Kabel-Adern an den Stromkreis an. Der braune Draht ist der stromführende Leiter, der blaue Draht ist der Neutralleiter und der grün-gelbe Draht wird Schutzleiter genannt und dient der Erdung der Lampe. Je nachdem, welche Leuchtmittel in der Rastereinbauleuchte zum Einsatz kommen, ist ein Transformator notwendig, der die Netzspannung auf das benötigte Niveau herabsetzt. Dies ist insbesondere bei LEDs wichtig, die oft nicht für die allgemeine Netzspannung von 230 Volt ausgelegt sind und dadurch zerstört würden. Rastereinbauleuchten, die mit herkömmlichen oder Energiespar-Leuchtstoffröhren versehen sind, brauchen normalerweise keinen Trafo. Die Montage der Leuchten erfolgt in der Regel durch den Gehäuseboden oder die Seitenwände des Leuchtenkörpers. Hierfür sehen die Hersteller meist fertige Bohrungen in verschiedenen Rastermaßen vor. Sie ermöglichen den Aufbau auf nahezu alle Unterkonstruktionen sowie in vorgefertigte Decken-Aussparungen, ohne dass dafür zusätzliche Bohrungen an der Leuchte angebracht werden müssen.

 

Leuchtmittel für die Rastereinbauleuchte

Für eine Rastereinbauleuchte kommen unterschiedliche Leuchtmittel in Frage. Regelmäßig gehören diese bereits zum Lieferumfang der Leuchte, sodass Sie sich um nicht weiter kümmern müssen, als diese einzubauen und anzuschließen. Für den Fall jedoch, dass defekte Leuchtmittel ersetzt werden müssen oder Sie auf energiesparende Alternativen umsteigen wollen, hier eine Aufstellung der gängigen Ausführungen:

1.
Noch vor etwa einem Jahrzehnt wurde nahezu jede Rastereinbauleuchte mit herkömmlichen Leuchtstoffröhren bestückt. Diese zeichneten sich zwar durch eine lange Lebensdauer aus, hatten jedoch einen recht hohen Energieverbrauch, was beim Einsatz zahlreicher Leuchten zu einer enormen finanziellen Belastung für den Betreiber führte. Heute werden solche Röhren normalerweise nicht mehr verbaut.

2.
Die herkömmlichen Leuchtstoffröhren wurden zunächst von energiesparenden Leuchtstoffröhren abgelöst, deren Verbrauch um etwa die Hälfte niedriger war. Sie werden auch heute noch angeboten. Problematisch bei einigen dieser Röhren ist, dass Sie Quecksilber enthalten und daher mit äußerster Vorsicht zu handhaben sind. Bei Defekten müssen Sie zudem als Problemmüll entsorgt werden.

3.
Die modernste Alternative stellen LED Panel als Komplettleuchte bzw. LED Röhren als austauschbares Leuchtmittel dar. Diese Leuchtmittel für die Rastereinbauleuchte zeichnen sich durch geringsten Energieverbrauch im Einklang mit einer enorm langen Lebensdauer aus. Doch LED-Leuchtmittel haben noch weitere Vorteile. Sie entwickeln nur mäßig Hitze und sind somit für den Einbau in oder in der Nähe von leicht brennbaren Stoffen hervorragend geeignet. Zudem entspricht ihre Lichtfarbe eher dem Spektrum des natürlichen Lichts als das von Leuchtstoffröhren. Dadurch muss man die Augen nicht so stark anstrengen und arbeitet deutlich entspannter. Einziges Manko von LEDs, wenn man dies als solches sehen will ist, dass für Sie in der Regel ein Trafo notwendig ist. Dieser lässt sich jedoch gerade bei einer Rastereinbauleuchte mühelos in der Decke selbst “verstecken”.