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Bürobeleuchtung: Worauf Sie achten müssen!

teulux blog buerobeleuchtungDie Bürobeleuchtung leistet einen maßgeblichen Anteil zu einer produktiven Arbeitsatmosphäre. Dabei ist nicht nur die allgemeine Beleuchtung in einem Raum wichtig. Denn auch am Schreibtisch müssen die Lichtquellen flexibel und tätigkeitsbezogen angepasst werden. Eine optimale Bürobeleuchtung trägt zudem bei, Stromkosten nachhaltig zu senken.

Die richtige Bürobeleuchtung sollte nicht dem Zufall überlassen werden

Bürobeleuchtung früher: Ein Fenster, das tagsüber für Lichteinfall sorgte und eine fest installierte Deckenbeleuchtung. Das war’s. Wollte der durchsetzungsstarke Kollege im Dunkeln sitzen, mussten die anderen wohl oder übel mitziehen. Wer lange Stunden bei schlechten Lichtverhältnissen am Schreibtisch sitzt, wird nicht nur müde. Eine falsche Beleuchtung kann auch zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Kopfschmerzen oder Bindehautentzündungen führen. Passt die Bürobeleuchtung sowohl zum Gebäude als auch den Ansprüchen der Angestellten, lassen sich Motivation und Produktivität nachhaltig steigern. Die Lichtplanung im Büro sollte daher nicht dem Zufall überlassen werden.

Mit passenden Lichtquellen die Konzentration der Mitarbeiter erhalten

Licht steuert zahlreiche Vitalfunktionen. Besonders in den Morgenstunden ist die richtige Bürobeleuchtung wichtig. Denn in den Augen befinden sich Ganglienzellen, die vormittags auf kurzwelliges Licht ansprechen. Erfolgt der Reiz, wird das Schlafhormon Melatonin gestoppt. Stattdessen produziert der Körper verstärkt das konzentrationsfördernde Cortisol. Sobald die langwelligen Sonnenstrahlen herauskommen, bringt der hohe Anteil an Rot die Ausschüttung von Melatonin wieder in Gang. Damit ist das typische Nachmittagsloch erklärt. Eine Bürobeleuchtung, die diesen biologischen Aspekten Rechnung trägt, kann die Konzentrationsfähigkeit der Mitarbeiter den ganzen Tag über erhalten.

Eine gute Bürobeleuchtung spart Stromkosten

Die allgemeine Beleuchtung wird in der Regel über Einbauleuchten in der Decke realisiert. Spiegelraster sorgen dafür, dass niemand geblendet wird. Wird die Bürobeleuchtung parallel zum Fenster geführt und mit einem Dimmer ausgestattet, kann sie optimal ans Tageslicht angepasst werden. Bei hohen Decken empfiehlt sich, mit Stand- und Pendelleuchten zu arbeiten. So wird das Licht optimal im Raum verteilt. In sehr niedrigen Räumlichkeiten stellen Stangen- oder Schienensysteme die ideale Bürobeleuchtung dar. Die Beleuchtungsstärke für die allgemeinen Lichtquellen sollte 300 Lux nicht unterschreiten. Eine indirekte Grundbeleuchtung senkt Stromkosten. Uplights sorgen dafür, dass Licht von Wänden und Decken in den Raum zurückgegeben wird. An der Decke befestigte Downlights lassen die Wände zum Reflektor werden und betonen zudem Kunstwerke an der Wand. Ein neuer Trend bei der Bürobeleuchtung stellen Voutenleuchten dar, die umlaufend zur Decke an den Wänden montiert werden. Über die Zimmerdecke kommt das für die Augen angenehme Licht zurück in den Raum, integrierte LEDs sparen Strom.

Das Mobiliar unterstützt die Bürobeleuchtung

Eine künstliche Beleuchtung ist in der Lage, das Sonnenlicht zu imitieren, kann es jedoch nicht ersetzen. Lichtplanung im Büro bedeutet daher zunächst, das vorhandene Tageslicht optimal auszunutzen. Das spart Ihnen auch viel Geld. Denn 40 Prozent der Stromkosten in einem Unternehmen werden von der Bürobeleuchtung verursacht. Ideal sind große Fenster und eine Ausrichtung der Büroräume nach Südwesten oder Südosten. Doch auch in bestehenden Büros können Sie eine Menge tun, um Tageslicht und Bürobeleuchtung zu unterstützen. Helle Farben an der Wand reflektieren hervorragend und verteilen natürliches und künstliches Licht ideal im Raum. Daneben sollte das Raumlicht keinen zu großen Kontrast zur Beleuchtung des Computerbildschirms aufweisen. Das führt nämlich deutlich schneller zur Ermüdung der Augen. Im Idealfall sind die Oberflächen von Möbeln und Geräten mattiert. Schreibtische stehen am besten quer ausgerichtet vor dem Fenster. So kann das Licht optimal genutzt werden, doch es entstehen keine störenden Schatten.

Am Schreibtisch muss die Bürobeleuchtung stimmen

Eine individuelle Beleuchtung an den einzelnen Schreibtischen sorgt dafür, dass jeder Mitarbeiter die Lichtverhältnisse optimal nutzen kann. Da nicht jede Tätigkeit dieselbe Lichtqualität benötigt, muss die Bürobeleuchtung am Schreibtisch variabel sein. Am PC ist eine gedämpfte Beleuchtung notwendig, wohingegen die Arbeit mit Akten und Dokumenten helleres Licht erforderlich macht. Viele Mitarbeiter schätzen es, wenn die Bürobeleuchtung indirekt erfolgt. Eine hinter dem Computerbildschirm positionierte Leuchte aus blickdichtem Stoff oder mattiertem Glas sorgt dafür, das Licht angenehm um den Arbeitsplatz zu verteilen. Der Gesetzgeber schreibt eine Bürobeleuchtung von mindestens 500 Lux vor. Sinnvoll ist die doppelte Leuchtstärke. Wenn mehrere Lampen um einen Arbeitsplatz verteilt sind, führen zu unterschiedliche Leuchtdichten zur Ermüdung der Augen. Daher sollten Sie bei der Bürobeleuchtung rund um den Arbeitsplatz auf eine ausgewogene Verteilung der Helligkeit achten.

Auf die richtigen Leuchtmittel setzen

Am Computerbildschirm kann die Sehleistung erheblich geschmälert werden, wenn Lampen blenden. Um störende Reflexe zu verteilen, sollte eine auf den jeweiligen Mitarbeiter abgestimmte Blendungsbegrenzung erfolgen. Entscheidend ist zudem die in Kelvin gemessene Farbtemperatur für Ihre Beleuchtung. Ideal sind  LED, deren Temperatur ca. 5000 Kelvin aufweist. Doch auch der Farbton des Leuchtmittels kann die Produktivität und Stimmung im Büro fördern. Als Faustregel bei der Bürobeleuchtung gilt, dass indirektes Licht besser einen kalten Farbton aufweist. Leuchten, die direkt eingesetzt sind, werden hingegen besser mit wärmeren Lichtfarben ausgestattet. Abhängig von der Tätigkeit muss die Bürobeleuchtung so gewählt werden, dass Farben nicht verändert wahrgenommen werden. Je größer die Distanz zwischen Lichtquelle und Arbeitsplatz ist, desto höher sollte die Leistung des Leuchtmittels sein.

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